Entstehung von Urban Gardening

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Entstehung sowie globale Entwicklung und Bedeutung von URBAN GARDENING
Die Bedeutung von URBAN GARDENING bzw. den Gemeinschaftsgärten nimmt weltweit immer mehr zu, was verschiedene Ursachen hat. So reduzieren sich die für die Landwirtschaft zur Verfügung stehenden bzw. genutzten Flächen aufgrund von Klimawandel, Landflucht der Bauern in die Städte, äußerst niedrigen Lebensmittelpreisen usw. ständig. Gleichzeitig steigt die Zahl der Weltbevölkerung erheblich und die Verarmung, besonders in den Städten, wächst rasant. Erstmals in der Geschichte leben seit einigen Jahren weltweit mehr Menschen in den Städten als auf dem Lande.

Entstehung von Urban Gardening

Besonders in lateinamerikanischen und asiatischen Metropolen, aber auch in den USA, ist URBAN GARDENING seit längerer Zeit ein Mittel gegen die wachsende Armut. Nicht zuletzt deshalb hat URBAN GARDENING dort auch seinen Ursprung. So begann man z.B. vor 40 Jahren u.a. in New York, sogenannte „Community Gardens“ anzulegen. Man besetzte kurzerhand brachliegende Flächen und bearbeitete sie entsprechend. Anfangs stand nur der Gesichtspunkt der Gemeinsamkeit, der Verschönerung der Stadt usw. im Mittelpunkt, doch schnell war die Zielsetzung eine andere: , Gärten für Bedürftige zu schaffen, in denen diese Kräuter und Gemüse ernten konnten.

Aber auch die störanfällige Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel spielte in einigen Ländern eine Rolle. In Kuba beispielsweise hat man deshalb den Anbau von Gemüse usw. auf kleine, z.T. innerstädtische landwirtschaftliche Betriebe umgestellt. Diese liefern mittlerweile fast gänzlich derartige Produkte für die Hauptstadt Havanna. Und in russischen Großstädten wie Moskau versorgen sich mittlerweile über 50% der Bevölkerung selbst mit frischen Lebensmitteln.

In den meisten europäischen Städten, in denen URBAN GARDENING seit annähernd 10 Jahren boomt, hat dieser Trend vielfach eine andere Zielsetzung. Hier steht die soziale Komponente in Verbindung mit gesunder Ernährung im Vordergrund.