Ziele von Urban Gardening

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Was versteht man heute unter URBAN GARDENING und welche Ziele hat es?
URBAN GARDENING kennt keine Zäune und Abgeschlossenheit wie die Kleingartenbewegung. Es ist der Oberbegriff für gemeinschaftliches Gärtnern in der Stadt. Dahinter verbirgt sich eine Vielzahl von z.T. verschiedenartigen Initiativen und Projekten ähnlicher oder gleicher Zielsetzung: landwirtschaftliche Nutzung meist kleiner und vorwiegend städtischer Areale durch die Stadtbewohner. Besonderes Gewicht wird dabei auf Nachhaltigkeit und umweltschonende Produktion gelegt, aber auch ein bewusster Umgang mit der Natur und den landwirtschaftlichen Erzeugnissen spielt eine Rolle.

Ziele von Urban Gardening

Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Gemeinschaftsgärten ist – wie der Name sagt – die Gemeinschaft. Man will Gleichgesinnte treffen, unabhängig von Alter, Einkommenslage, Familiensituation und Nationalität. Man will sich austauschen über (nicht nur) gärtnerische Fragen und Probleme, nachbarschaftliche Beziehungen aufbauen und verbessern, Kinder mit der Natur in Verbindung bringen usw. Und letztendlich soll auch die Erholung und Bewegung an der frischen Luft nicht zu kurz kommen.

Bei nicht wenigen Initiatoren spielt auch das Umdenken hinsichtlich Ressourcenverteilung, Profitorientierung, Konsumverhalten, Energieverschwendung usw. eine große Rolle. Man ist der Meinung, das die nur auf Gewinnerzielung ausgerichtete Agrarindustrie die Böden extrem ausbeutet, die Umwelt belastet usw. Durch URBAN GARDENING versucht man deshalb, dieser negativen Entwicklung entgegen zu steuern – auch wenn es nur im Kleinen ist.