wo wird urban Gardening betrieben?

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Wo, wie und von wem wird URBAN GARDENING betrieben?
Ebenso vielfältig wie die Zielsetzung sind die Orte und Flächen auf denen angepflanzt wird. Neben Parkhausdecks, Privatgrundstücken, Flachdächern, Hinterhöfen sind es hauptsächlich städtische Brachflächen (sog. tote Flächen), auf denen Gemüse und Kräuter angebaut werden. In Berlin wurde sogar teilweise der nicht mehr genutzte Flughafen Tempelhof zweckentfremdet. Mehrere Hundertschaften aller Nationalitäten haben sich dort „angesiedelt“ und gärtnern. Angepflanzt wird beim URBAN GARDENING in den unterschiedlichsten Behältnissen. So kommen u.a. Container, Kübel, Eimer,Kisten, selbst gebaute Hochbeete, Tonnen, Paletten, Gewebesäcke und sogar ausrangierte Tetrapacks und Babybadewannen zum Einsatz. Manchmal werden sogar Baumscheiben „bestellt“.

Urban Gardinig in der Stadt

Als Initiatoren, Träger und Betreiber und Nutzer von URBAN-GARDENING-Projekten fungieren in erster Linie Bürgerinitiativen, Kirchen, Schulen, politische Gruppen, Vereine usw. Aber auch einfach nur Nachbarn organisieren sich in diese Richtung. Zum Teil werden sie dabei sogar öffentlich gefördert. Allen gemein ist das Bestreben, etwas positiv verändern zu wollen.