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Bäume, Hecken und Sträucher

Bäume und Hecken sind sehr beliebt und deshalb in fast jedem Garten anzutreffen. Sie sind dabei nicht nur schön anzusehen, sondern vielfach auch nützlich.

Bäume

Bei den Bäumen unterscheidet man zwischen Nutzbäumen (Obstbäume) und Ziergartenbäumen. Obstbäume gehören für viele Hobby-Gärtner einfach dazu, denn Obst ist bekanntermaßen sehr gesund und ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung.

Wichtig ist die richtige Standortwahl, um in späteren Jahren die Schattenbildung in Grenzen zu halten. Man geht deshalb seit längerem, besonders wenn der Garten sehr klein ist, dazu über, niedrige und schmal wachsende Bäume zu wählen.

Es gibt Obstbäume in den verschiedensten Größen und Formen, so dass eine optimale Abstimmung auf den jeweiligen Garten kein Problem ist. Halb- und Hochstämme z.B., deren Stämme zwischen 0,80 m und 1,80 m hoch werden, haben später eine sehr große Krone und sind deshalb besonders für größere Gärten geeignet.

Buschbäume mit einer Stammhöhe zwischen 60 cm und 80 cm bieten sich für mittlere Gärten an. Beabsichtigt man mehrere zu pflanzen, sollte der Abstand zwischen ihnen mindestens 4-5 m betragen. Spindelbuschbäume sind sehr beliebt, da die Gärten heute meist sehr klein sind. Sie tragen bereits im zweiten oder dritten Jahr und haben eine Stammhöhe von 40-60 cm, maximal werden sie ca. 3 m hoch. Damit ist eine verhältnismäßig einfache Ernte des Obstes gewährleistet. Ist eine Reihenbepflanzung (z.B. als Abgrenzung zum Nachbargrundstück) geplant, so sollte der Abstand zwischen den Bäumen etwa 2,50 m betragen. Obstspaliere sind ähnlich wie Spindelbuschbäume zu sehen. Sie werden jedoch nicht freistehend angepflanzt, sondern an Hauswänden.

Obstbäume sollten am Besten im Spätherbst eingepflanzt werden, aber auch im Frühjahr (März) ist dieses möglich. Zu beachten ist, dass Obstbäume besonders in den ersten Jahren, aber auch danach geschnitten werden müssen. Und zwar nach bestimmten Regeln mit entsprechenden Fachkenntnissen. Mit dem Einpflanzen eines Baumes ist es also nicht getan.

Notwendig ist es außerdem, den Baumstamm einmal jährlich mit einer zu kaufenden Flüssigkeit einzustreichen, um einen vorbeugenden Schutz gegen Krankheiten und Schädlinge zu erzielen und Krankheiten zu heilen. Auch eine selbst hergestellte Lehmbrühe erfüllt diesen Zweck in ähnlicher Weise. Daneben gibt es noch weitere Flüssigkeiten, die gegen Schädlinge eingesetzt werden können.

Wichtig ist auch eine Düngung alle zwei Jahre. Diese Düngung besteht aus "abgestandenem", d.h. altem Mist. Als Alternative bietet sich Kompost aus bestimmten Materialien in Verbindung mit Steinmehl, Kalk und Kali an. Das Düngematerial wird auf die sog. Baumscheibe, d.h. dem gesamten Wurzelbereich, der dem Kronenumfang entspricht, aufgebracht und mit einer Mulchschicht abgedeckt, die ständig liegenbleibt. Zum Obstanbau wird meisten Kernobst wie Äpfel und Birnen, Steinobst wie Kirschen, Pfirsiche und Pflaumen und Schalenobst (Nüsse) verwendet.

Zierbäume sind angesichts der heutzutage häufig sehr kleinen Gärten sehr beliebt. Sie machen verhältnismäßig wenig Arbeit, geben dem Garten eine besondere Note und erfreuen das Auge ungemein. Wichtig ist nur, dass man die Baumgröße dem Garten anpasst. Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn in späteren Jahren der Baum zu dominant ist und zu viel Schatten verbreitet.

Zierbäume werden unterschieden nach Laub- und Nadelbäumen. Zu den Laubbäumen, die von Oktober bis März gepflanzt werden, zählen u.a. Linden, Ahorn, Kastanien, Buchen und Birken. Gern gewählt werden Ebereschen und Weiden, die es auch in kleinwüchsiger Form gibt. Nadelbäume (-gehölze), Pflanzzeit August bis September, gibt es in vielen Arten und Formen, angefangen von Fichten, Kiefern und Tannen bis hin zu Zypressen, Lebensbäumen und Wacholder.

Da sie häufiger von Bio-Gärtnern abgelehnt werden, findet man sie in derartigen Gärten nicht so häufig an. Grundsätzlich spricht aber nichts gegen sie, sofern sie in das Gesamtbild des Gartens passen und der Boden geeignet ist.

Wie bereits gesagt, sollte man genau überlegen, welchen Baum man kauft. In diese Überlegungen sollte man die Gartengröße, Gartenart, den Zweck und die Bodenverhältnisse einfließen lassen. Da eine gute Beratung durch Fachleute meistens vonnöten ist, empfiehlt es sich, eine Baumschule aufzusuchen. Außerdem ist dort die Auswahl und Vielfalt an Bäumen am größten.
 

Hecken

Sowohl Natur- als auch Schnitthecken spielen in jeder Art von Garten eine große Rolle, denn sie sind vielseitig einsetzbar. Sie können nicht nur als Grundstücksgrenze dienen, sondern lassen sich bestens als attraktive Gestaltungselemente verwenden. Man kann z.B. mit Hecken Beete einfassen, den Garten unterteilen und unschöne Ecken "verstecken". Auch als Sicht- und Lärmschutz sind sie einsetzbar.

Hecken unterscheiden sich nach Pflanzenart, Wuchs und Zweck und damit einhergehend nach Pflegeintensität. Waren in früheren Jahrhunderten vorwiegend geformte und streng geschnittene Hecken am beliebtesten, werden heute besonders im Bio-Garten frei wachsende Naturhecken bevorzugt. Sie entsprechen am ehesten dem Charakter eines Naturgartens, denn sie sind abwechslungsreicher und wirken viel natürlicher.

Außerdem
bieten sie Vögeln Unterschlupf und Nahrung und brauchen weniger Pflege, da sie nicht regelmäßig geschnitten werden müssen. Nachteil: sie benötigen meistens mehr Platz und werfen mehr Schatten. Sie sind deshalb für mittlere und größere Gärten prädestiniert. Doch es gibt auch kleinwüchsige Gehölze, mit denen sich im kleinen Garten schöne und anspruchslose Naturhecken realisieren lassen.

Naturhecken kann man gut kombinieren, d.h. aus verschiedenen Straucharten zusammenstellen. Man erhält dadurch eine abwechslungsreiche, das ganze Jahr über attraktiv aussehende Hecke. Ob dazu blühende Sträucher, Sträucher mit bunten Früchten oder immergrüne Sträucher verwendet werden, ist dem eigenen Geschmack überlassen. Wichtig bei der Zusammenstellung ist jedoch, dass die Gewächse bei gleicher Blühzeit farblich zueinander passen und ähnliche Ansprüche an den Boden haben.

Auch wenn Naturhecken vorzuziehen sind, so haben doch auch Schnitthecken im Bio-Garten ihre Berechtigung. Junge Schnitthecken, die enger als Naturhecken gesetzt werden, müssen später ein- bis zweimal jährlich geschnitten werden. Die Zeit und Häufigkeit des Schnittes ist dabei abhängig von der Art des Strauches. Man kann grundsätzlich sagen: Laubgehölze (z.B. Hainbuche) werden zweimal jährlich geschnitten, während immergrüne Naturhecken nur einmal im Jahr bearbeitet werden müssen.
 

Sträucher

Sträucher sind sowohl im Nutz- als auch im Ziergarten unverzichtbar. Gerade in kleineren Gärten kommen sie gut zur Geltung und liefern wohlschmeckende Früchte oder erfreuen mit ihrem Anblick. Nutzgartensträucher. Beerenobst ist sehr gesund und sollte deshalb in jedem Bio-Garten (natürlich in Abhängigkeit vom Boden) angepflanzt werden. Am bekanntesten und beliebtesten sind rote, schwarze und weiße Johannisbeeren, Stachelbeeren und die süße Himbeere. Doch auch Brombeeren, die viel Sonne brauchen, werden angepflanzt, wenn auch nicht so häufig. Ziergartensträucher. Gerade im Ziergarten kommen Sträucher gut zur Geltung und sind - bei richtiger Zusammenstellung - das ganze Jahr über eine Augenweide. Berücksichtigen muss man bei der Wahl der Sträucher die spätere Größe, denn manche Straucharten entwickeln sich im Laufe der Jahre enorm. Außerdem müssen die Sträucher zu den Bodenbedingungen "passen". Obwohl Ziergehölze pflegeleicht und anspruchslos sind, müssen sie zudem in späteren Jahren von Zeit zu Zeit geschnitten werden.

Ziersträucher gibt es in vielen Arten, Formen, Farben und Größen. Manche sind immergrün, während andere im Herbst ihre Blätter abwerfen. Andere wiederum gibt es sowohl in kleinwüchsiger Art als auch als großen Busch. Auch als Heckensträucher findet man sie häufiger vor, denn sie bieten einen guten Sichtschutz. Als Beispiel sind hier die blühenden Ranunkel, die Zierjohannisbeere und der Spierstrauch zu nennen.

Niedrige Sträucher, die gut auch in kleinere Gärten passen, sind u.a. Lavendel, Heiligenkraut, die Berberitze und die Deutzie. Große, besser gesagt hohe bis sehr hohe Gehölze, können locker 2-4 m Höhe und darüber erreichen.

Dazu zählen u.a. die beliebte Forsythie, Sanddorn, Sommerflieder, Holunder, Zierkirschen, Rhododendron, Hibiskus und Goldregen. Da es auch von diesen häufig kleinwüchsige Arten gibt, sind sie gut im kleinen Garten einsetzbar.

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