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Saatgut, Setzlinge und Aussaatzeit

Saatgut, Setzlinge und Aussaatzeit

Gutes, gesundes und frisches Saatgut ist Voraussetzung für einen ertragreichen Gemüse- bzw. Kräutergarten oder schönen Ziergarten. Erwerben kann man es im Fachhandel oder direkt beim Samenzüchter. Ideal ist Bio-Saatgut, das allerdings nicht immer erhältlich ist. Aber auch spezielle Sorten, die wenig krankheitsanfällig sind, kommen für den Bio-Gärtner in Frage.

Wichtig ist die Wahl des richtigen, d.h. zum Garten bzw. den klimatischen Bedingungen im Garten passenden Saatguts. Auch der beabsichtigte Anbauzeitraum muss bedacht werden. Hinweise darüber und z.B. über Saattiefe, Bodenansprüche und Keimdauer finden sich auf jeder Saattüte.

Auch die richtige Aussaatzeit, die ebenfalls auf den Saattüten steht, ist bedeutsam. Entscheidend ist aber die tatsächliche Witterung, d.h. entsprechende Wärme muss vorhanden sein. Für die notwendige Feuchtigkeit dagegen kann der Gärtner selbst sorgen.

Die Keimzeit ist unterschiedlich (zwischen 5 und ca. 80 Tagen). Dabei spielen die äußeren Bedingungen eine große Rolle. Manche Pflanzen benötigen Licht (z.B. Möhren), andere Dunkelheit (z.B. Stiefmütterchen). Einige müssen auch Kälte oder Frost bekommen und werden deshalb schon im Herbst oder Winter angesät.

Saatgut wird entweder unter Glas vorgezogen oder direkt auf das Beet gesät (Direktsaat, Freilandsaat). Vor der Direktsaat wird der Boden gut gelockert und geglättet, ggfs. auch gedüngt. Die Saat selbst erfolgt breitwürfig oder in Reihen (wichtig: nicht zu enge Aussaat). Anschließend wird das Saatgut vorsichtig (fein) begossen. Diese Art von Saat ist möglich für viele Stauden, einige Sommerblumen und die meisten Gemüse (z.B. Bohnen, Erbsen, Radieschen usw.).

Das Vorziehen (Vorkultivieren) von Pflanzen ist notwendig bei einer langen Keimzeit und bei empfindlichen Sorten. Das Vorziehen erfolgt in Saatkisten, speziellen Anzuchtgefäßen oder Töpfen, wobei die Verwendung von besonderer Anzuchterde empfehlenswert ist. Nach der Aussaat werden die Gefäße an einen hellen und warmen Standort gestellt, entweder auf die Fensterbank, in das Frühbeet oder in das Gewächshaus. Ab jetzt heißt es: gut feucht halten. Die späteren Keimlinge (Keimblätter) werden - wenn sie zu eng stehen - ausgedünnt oder pikiert (verzogen), d.h. auseinandergepflanzt. Zu gegebener Zeit werden die Pflanzen dann abschließend in den Garten umgesetzt.

Das Vorziehen ist z.B. sinnvoll für Tomaten, Auberginen und Gurken, da sie eine lange Vegetationsperiode haben. Auch Kohl sollte (im Gewächshaus oder Frühbeetkasten) vorgezogen werden. Im Bereich der Blumen ist die Vorzucht zweckmäßig bei Petunien und Fleißigen Lieschen, ebenso bei Kletterpflanzen wie Wicken usw.

Alternative zum Selberziehen von Setzlingen ist der Kauf von vorgezogenen Jungpflanzen. Der Erwerb von diesen "fertigen" Setzlingen ist natürlich erheblich teuer, bedeutet aber auch wesentlich weniger Arbeit. Jungpflanzen sind in Naturkostläden und Bio-Hofläden erhältlich.

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