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Als Blütephase wird bei einer Pflanze der Zeitraum bezeichnet, in der sie Blüten trägt. Botanisch werden diese Samenpflanzen auch als Spermatophyta bezeichnet. Die Phase beginnt, wenn sich an einigen Stellen einer Pflanze die ersten Blumen öffnen. Sind mehr als die Hälfte geöffnet, spricht der Botaniker von der Vollblüte. Das Ende der Phase ist erreicht, wenn die Pflanzenblüten absterben und abfallen.

Der Sinn von Blüten liegt in der geschlechtlichen Fortpflanzung. Dabei wird zwischen zwittrig, einhäusig und zweihäusig unterschieden. Eine zwittrige Pflanzenblüte birgt sowohl weibliche als auch männliche Anteile, während getrenntgeschlechtliche Blumen entweder nur männliche Staubblätter oder weibliche Fruchtblätter aufweisen. Bei einhäusigen Pflanzen stehen beide Formen auf einer Pflanze, während sich diese bei zweihäusigen auf unterschiedliche Blumen verteilen. Dabei dient die Hülle dem Schutz der fragilen Fortpflanzungsorgane, den Staub- und Fruchtblättern.

Charakteristisch für eine Pflanzenblüte ist ihr begrenztes Wachstum. Bezüglich der Form, der Farbe und des Duftes bietet die Natur, je nach Pflanzenfamilie, jedoch eine große Vielfalt. So locken die Farbpracht der Hülle und der betörende Duft der Blume Insekten für die Bestäubung an. In Mitteleuropa wird diese primär von der Honigbiene übernommen. Eine Alternative zu dieser Tierbestäubung ist die Windbestäubung, die über Pollen weniger auffälliger Blüten erfolgt.

Neben der Temperatur und dem möglichen Einsatz von Hormonen spielt das richtige Licht eine wichtige Rolle für das Hervorrufen der Blütephase. So ist bei Kurztag- und Langtagpflanzen entscheidend, wie lang die Nacht, also die Phase der Dunkelheit, anhält. Des Weiteren gibt es Pflanzen, bei denen die Blütephase mithilfe bestimmter Lichtimpulse angeregt werden kann. Langlebige Blumen, die sich tagsüber öffnen und nachts wieder schließen, reagieren ebenfalls auf Licht und folgen einem bestimmten Rhythmus. Als Alternative zu natürlichem Sonnenlicht eignen sich für Pflanzen künstliche Lichtquellen, die ein ähnliches Spektrum mit einem ausgewogenen Verhältnis von rotem und blauem Licht aufweisen.